Kundalini Yoga

Kundalini bedeutet frei übersetzt „schöpferisches Potenzial, bewusste Lebensenergie“ oder auch „ursprüngliche Energie“. Das Wort kommt von „Kundala“ = Ring/Kringel. Das Wort „Yoga“ ist abgeleitet vom Sanskrit-Wort „Yuj“, es bedeutet „verbinden“.

HINTERGRUND: Kundalini Yogi*nis verwenden das Bild von der Lebensenergie, die wie eine Schlange zusammengerollt am unteren Ende der Wirbelsäule schlummert und auf viele verschiedene Arten erweckt werden kann. Zum Beispiel, indem man die Engerienzentren des Körpers (die Chakren) durch Übungen, Atmung und Meditation aktiviert und ins Gleichgewicht bringt. Letztlich geht es dabei um eine Verbindung der zwei menschlichen Pole von Shakti (Schöpfungskraft, warm, beweglich, unbewusst) und Shiva (Bewusstsein, unveränderlich, unbeweglich, beoachtend).

7 Dinge, die Du über Kundalini-Yoga wissen solltest

1. …wurde Ende der 60er Jahre von YOGI BHAJAN aus Indien in den Westen gebracht. Er gab diese uralte Technik an „ganz normale Leute“ weiter. Es gibt auch andere Arten, Kundalini Yoga zu unterrichten, aber „Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan“ ist die bekannteste.

2. …wendet sich an MENSCHEN, DIE MITTEN IM ALLTAG UND IM LEBEN STEHEN und die Unsicherheit, Stress und Abhängigkeiten besser begegnen wollen.

3. …nutzt neben in anderen Yoga-Formen bekannten HALTUNGEN (ASANAS) wie Dreieck, Bogenschütze und Kobra auch viele dynamische Übungen und
ATEMÜBUNGEN (PRANAYAMA).

4. …arbeitet mit ÜBUNGS-SETS (KRIYAS) zu bestimmten Themen oder Körperbereichen (z.B. Stärkung des Immunsystems oder Flexibilität der Wirbelsäule).

5. …zielt auf die Erweckung der eigenen LEBESNENERGIE und die UNMITTELBAR SPÜRBARE WIRKUNG bei den Übenden.

6. …nutzt Konzentrationswörter und KLÄNGE (MANTRAS), um den Geist zu entspannen, und KÖRPERSCHLEUSEN (BANDHAS), um die eigene Energie zu lenken, den Körper
zu stabilisieren und bewusst zu atmen.

7. …zielt auf das ERKENNEN DER EIGENEN (GESTALTUNGS-)KRAFT.