Über…

…mich

Anne Dänner (spiritueller Name: Satya Hardevi Kaur), Jahrgang 1982, in der Rhön mit Großfamilien-Anbindung aufgewachsen.

…hat in Leipzig Kulturwissenschaften, Geschichte und Journalistik studiert. Kurzer, aber intensiver Ausflug nach Litauen. Seit 2008 in Berlin.

…leitet die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für den gemeinnützigen Verein Mehr Demokratie – den weltweit größten Fachverband für direkte Demokratie, der sich außerdem mit Bürgerbeteiligung, Transparenz, fairem Wahlrecht und der Weiterentwicklung der Demokratie beschäftigt.

…hat im Bündnis mit anderen Organisationen die Öffentlichkeitsarbeit von Kampagnen wie der Europäischen Bürgerinitiative Stop TTIP, der Verfassungsbeschwerde Nein zu CETA und zuletzt des ersten bundesweiten Bürgerrats koordiniert.

…hat im September 2019 habe eine Ausbildung zur Kundalini-Yogalehrerin (Stufe 1) abgeschlossen.

…diese Seite

Ich kenne nichts auf der Welt, das eine solche Macht hat wie das Wort. Manchmal schreibe ich eines auf und sehe es an, bis es beginnt zu leuchten.

Emily Dickinson

Worte, Sprache, Musik und Klang faszinieren mich, solange ich denken kann. Das Schreiben begann mit Reim-Dich-oder-ich-fress-Dich-Gedichten zu Geburtstagen von Omas und Opas und hat nie wieder aufgehört. Es ist für mich eine Art, mir die Welt anzueignen, Dinge bewusst zu machen und andere Menschen zu erreichen.

Und deshalb gibt es wohl auch diese Webseite: Weil Gedanken aufgeschrieben und geteilt werden wollen. Denkanstöße und Blitzlichter zum Thema Yoga und Politik, Resonanz, kollektiver Innenraum, neues Denken und Zusammenleben. Aber auch Geschichten – von Alltagsschönheit, Blicken hinter die Fassaden und unter die Oberflächen.

Diese Seite geht jetzt online – und sie ist sowas von nicht fertig…Vielleicht wird sie das auch nie, aber es ist Zeit, ein paar Gedanken in die Welt zu stellen um zu schauen, was daraus wird.

…Wünsche und Leuchttürme

Foto: Hans-Jürgen Krenzer

2007 – direkt nach Abschluss meines Studiums – stand ich in Cornwall auf dem Gelände des Eden Projekt und band ein türkisfarbenes Stoffband an die oben abgebildete Skulptur. Auf die Bänder sollten Besucherinnen und Besucher ihre Wünsche schreiben – und aus all den Wünschen entstand ein riesiger bunter Teppich. Mein Wunsch hieß: „Finding a job that helps me make the world a little better.“

Ein halbes Jahr später lernte ich auf einem erfolglosen Vorstellungsgespräch einen einigermaßen ungewöhnlichen Pfarrer kennen, der mich zu Mehr Demokratie brachte, wo mich weitere einigermaßen ungewöhnliche Menschen und einen Berufseinstieg erwarteten, der zur Berufung werden sollte.

Das Leben war bis dahin und seitdem so freundlich, mir immer wieder wunderbare Menschen in den Weg zu stellen – Leuchtturm-Menschen. Menschen, die ehrlich sind, bei sich bleiben und trotzdem echte Begegnungen mit anderen zulassen. Menschen, die vordenken und nachfragen. Menschen, die mit Konventionen brechen, die Neues wagen oder bei ihren Überzeugungen bleiben, auch wenn sie unmodern werden. Menschen, die einfach nur sie selbst sind, wie meine großartigen Kinder. Mein erster „Chef“ beim Biosphärenreservat Rhön, mein mittlerweile verstorbener Kulturphilosophie-Professor, meine erste Kundalini-Yogalehrerin, meine wunderbaren Ausbilderinnen und Ausbilder von 3HO…und ihr, Leute, die ich hier nicht namentlich erwähne, ihr wisst, dass ich euch meine 🙂

I was taught to keep an open-ended life
and never trap myself in nothin’…

The Avett Brothers

…Herausforderungen

Foto: Hans-Jürgen Krenzer

Die Dinge, die einem am wichtigsten und die Menschen, die einem am engsten verbunden sind, bringen einen manchmal zu den größten Herausforderungen. Meine waren und sind gelegentlich noch: Erschöpfung, der Umgang mit den eigenen Grenzen, Angst, Selbstzweifel. Mit diesem Herausforderungen bin ich nicht allein, sondern liege – beruhigender- und erschreckenderweise zugleich – im „Trend der Zeit“. Unsere Welt wird vernetzter, komplexer und uns steht eine solche Menge an Information und Kommunikationsmögichkeiten zur Verfügung, dass wir gute Techniken benötigen, um damit umzugehen.

Wir brauchen keine neuen Wahlmöglichkeiten. Wir werden geradezu überschwemmt mit Wahlmöglichkeiten. Was wir brauchen ist eine verbesserte Fähigkeit, eine Wahl zu treffen. Wir haben keinen Bedarf an zusätzliche Informationen. Aber wir brauchen Weisheit, um alle Informationen verwerten zu können. Wir benötigen keine weitere Religion. Wir brauchen die Erfahrung eines Lebensstils oder eines Weges – eines Dharma -, der uns spirituell so fit macht, dass wir glaubwürdig auf der Grundlage unserer Überzeugungen handeln können.

Yogi Bhajan/Gurucharan Singh Khalsa

Kundalini-Yoga hat mein Leben verändert und ermöglicht mir, mit diesen Herausforderungen gut umzugehen. Soweit ich kann, möchte ich diese Erfahrung teilen und weitergeben.

… Literatur und Inspiration

Kundalini Research Institute/Yogi Bhajan: The Aquarian Teacher: Internationale Kundalini Yoga LehrerInnen Ausbildung. Textbuch Stufe Eins.

Satya Singh: Das Kundalini Yoga Handbuch für Gesundheit von Körper, Geist und Seele. UND Das Yoga-Buch vom Leben und Sterben.

Sangeet Singh Gill: Yoga – Die sanfte Revolution.

Hartmut Rosa: Resonanz: Eine Soziologie der Weltbeziehung.

Reiner Eichenberger/Bruno S. Frey: Bessere Politik durch Föderalismus und direkte Demokratie.

Thich Nhat Han: Kein Werden, kein Vergehen. Buddhistische Weisheit für ein Leben ohne Angst.

Pema Chödrön: Geh an die Orte, die du fürchtest. Buddhas Weg zu Furchtlosigkeit in schwierigen Zeiten.

Ute Scheub: Demokratie. Die Unvollendete.

Frederic Laloux: Reinventing Organizations: Ein Leitfaden zur Gestaltung sinnstiftender Formen der Zusammenarbeit

Marion Küstenmacher u.a.: Gott 9.0. Wohin unsere Gesellschaft spirituell wachsen wird.

Larry Dossey: One Mind. Alles ist mit Allem verbunden.

Michael Ende: Momo.

To be continued…