Gewalt ist, wenn man trotzdem lacht

Dies ist keine Geschichte vom Ganzsein (obwohl der Blog so heißt). Es ist eine Geschichte vom Angefasst-Sein, vom Beschädigt-Werden, vom Wütend-Werden – und vom (Selbst-)Bewusstwerden. Sie spielt in der Rhön, der Region, wo meine Wurzeln sind. Sie spielt in einer Urlaubswoche voller Begegnungen mit Bekannten, Verwandten, Menschen aus der Umgebung. Sie könnte wahrscheinlich überall spielen, an vielen Orten in Deutschland und auf dem Land jedenfalls. Sie handelt von ganz normalen Gesprächen, jedenfalls der Art von Gespräch, die leider oft noch als normal gelten.[1]

Menschen in Gruppen – Wo fühle ich mich zugehörig? Wo nicht? Und woran liegt das? [2]

Dabei sind sie gespickt mit Gemeinheiten, hässlichen Begriffen, abwertender Rede über andere. Früher, also rund 19 Jahre meines Lebens, gehörte es irgendwie dazu, im Alltag immer wieder auf (frauen-)abwertende, fremdenfeindliche oder ausgrenzende Bemerkungen zu stoßen. Aber „Ist halt so“, „Das Leben ist kein Ponyhof“, „Zu schön ist auch nix“ oder „Nicht zu ändern“ – das sind Sätze, die einerseits beschwichtigen, andererseits auch positive Veränderungen im Keim ersticken. Nach vielen Jahren der Arbeit mit ganz unterschiedlichen Menschen, des Yoga-Übens, der Beschäftigung mit bewussten und befriedenden Kommunikationsformaten ist mir klar: Über viele Tage, vielleicht Wochen oder Jahre hinweg immer wieder abschätzige, negative, teils menschenfeindliche Kommunikation zu erleben, ist wie schleichend vergiftet zu werden. Und natürlich kann sich das auch (wieder) ändern!

„Kleinvieh macht auch Mist…“

Es geht gar nicht um große Kommunikationsskandale – es sind die vielen kleinen Spitzen, Gemeinheiten und Abwertungen anderer Menschen. „Kleinvieh macht auch Mist“, diese Redewendung passt gleich im doppelten Sinne, denn es sind scheinbare Kleinigkeiten, die sich zu einer unapettitlichen Masse verdichten. Oft wird der Mist auf Frauen abgeladen, besonders auf älteren Frauen. Da stehen Menschen auf dem Dorffest zusammen und es wird über die Frau auf der gegenüberliegenden Straßenseite gelacht, die mit ihrem Lieferwagen keinen Parkplatz findet, weil ihr Stammplatz zugestellt ist. „Die meint wohl, das ist ihr privater Platz. Na der würde ich es schon zeigen! Da ist sie bei mir genau beim Richtigen“ (hämisches Lachen). „Die sieht immer aus als hätte sie keine Zähne im Mund…“. „Und wenn Du da in den Hof reinschaust, da sieht es aus…richtig schlampig.“ Ich frage mich, ob die Frau auf der anderen Straßenseite das hören kann. Ich stelle mir vor, wenn ich an ihrer Stelle wäre, wie ich wahrscheinlich in mich zusammenschrumpfen, mich kleiner machen, eingedrückt werden würde von so viel Missgunst…unsichtbar werden. Besser nicht wahrgenommen zu werden als diese hässliche Art der Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Besser unsichtbar werden als diese hässliche Art der Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen?

Die unsichtbare Frau

Da ist sie wieder, die „unsichtbare Frau“. Ein deprimierendes Bild, das ich nicht mehr loswerde, seit mir eine deutlich ältere Freundin (übrigens nicht aus der Rhön) mal sagte: „So ab 50, da wirst Du als Frau unsichtbar. Vorher da hast Du die Aufmerksamkeit, da kannst Du das auskosten.“ Seitdem halte ich Ausschau nach Vorbildern, die gar nicht daran denken, unsichtbar zu werden. Nicht mit 50, nicht mit 60, auch nicht mit 80! Da halte ich es doch lieber mit Coco Chanel. „Keep your heels, head and standards high“, egal wie alt Du bist.

So wenig „Wolkenkuckucksheim“…

Aber es ist schon was dran am verstärkten Unsichtbar-Werden, vor allem der Frauen. Hier auf dem Land, in den kleinen Gemeinden, gibt es viele Frauen, die mit der Hochzeit (ja, meist wird geheiratet), Partnerschaft oder Geburt von Kindern plötzlich zurücktreten hinter das, was sie mal verkörpert haben. Das geht bis dahin, dass einige weniger auf sich selbst und auf ihr Äußeres achten, scheinbar schneller altern, „sehr geräumig werden“ wie es mein Kind höflich formuliert. Viele Männer hier umschreiben das weniger schön. Selbst vermeintliche Komplimente fühlen sich vor diesem Hintergrund schäbig an: „Na, die hat wenigstens das richtige Fahrgestell für diese Hose.“ „Die weiß schon, wie sie mit dem Hintern wackeln muss.“ (über schlanke Frauen). Fällt man aus dem Raster raus, bekommt man das zu spüren – oder gar zu hören. Frauen ohne Männer übrigens sind höchst wahrscheinlich entweder alte Jungfern, Schlampen (im Gegensatz zu „bitch“, das auch als selbstbewusst und unbequem gelesen werden kann, ist dieses Wort einfach nur erniedrigend) oder sie sind völlig suspekt. Ich erinnere mich an eine ältere Frau, die in meiner Jugendzeit vorrübergehend in meiner Heimatstadt gelebt hat. Sie war klein und schlank, hatte hüftlange Haare, erinnerte mich an eine Tänzerin und organisierte Kräuterführungen. Die moderne Version einer Hexe. Lange hat sie es hier nicht ausgehalten. Es gibt zu wenige Hexen hier nach meinem Geschmack – wenn dann leben sie in alternativen Gemeinschaften, auf Selbstversorgerhöfen, in Künstlerdörfern. Die Zeigefinger-Stimme in meinem Kopf sagt: Wenn jetzt alle so „in Wolkenkuckucksheim“ (einer nicht ganz ernstzunehmenden Traumwelt) leben würden, ja wo kämen wir denn dann hin?? Die eigene innere Stimme sagt: Wäre es nicht schön, etwas mehr Magie im Alltag zu haben? Und mehr noch: Wäre es nicht für alle gut, sich selbst ein wenig mehr zu feiern und zu verwöhnen, in jedem Alter? „Liebe Deinen Nächsten, WIE DICH SELBST.“ Eine Erkenntnis, die schon in der Bibel steht, aber gar nicht so leicht umzusetzen ist. Um andere überhaupt wertschätzen zu können, muss man sich erstmal selbst wertschätzen.

Geht auch anders: Selbstbestimmt, selbstbewusst, (selbst-)fürsorglich.

„Was will die denn hier?“

Szenewechsel: Zwei Frauen über 60 betreten die Kneipe, ein Mann ungefähr gleichen Alters ruft ihnen entgegen: „Du lieber Gott, was wollen die denn hier?“ Das soll witzig sein, aber es klingt überhaupt nicht witzig. Über die eigenen Frauen wird auch nicht selten abfällig gesprochen. Das sind diejenigen, die die Männer nicht zur Ruhe kommen lassen, die sie zu Hause hin und her schicken…Nervensägen. Das sind diejenige, auf deren Kosten man Witze macht wie „Da hab ich eine tollen neuen Liegestuhl gekauft. Aber wenn die Karin (Name geändert und austauschbar) kommt, nehme ich den weg. Hahaha.“ Die Karins lächeln gequält – oder geben entsprechende Antworten zurück, je nach Charakter. Wenn man da nicht sehr selbstsicher ist – oder vielleicht gar nicht die Wahl hat, weil man in irgendeiner Weise vom Mann, der das sagt, abhängig ist – wird man besser unsichtbar. Dann schweigt man besser, denn O-Ton „Das ist ne Frau…die muss nicht so gut reden können. Die müssen nicht so viel reden. Die haben andere Qualitäten.“ (Gelächter) Diese wären: den Haushalt führen und „in Ordnung halten“, die Familie zusammenhalten, dafür sorgen, dass zu Anlässen wie Konfirmationen, Kommunionen, Trauerfeiern, Geburtstagen, Hochzeiten etc. angemessene Karten und Geschenke verschickt werden, anständig kochen, backen und sich um Gäste kümmern usw. Kurz: Erwartungen erfüllen. Und dabei im Idealfall noch „das richtige Fahrgestell“ haben.

Die alte Normalität wird plötzlich abstoßend

Früher habe ich auch gelacht. Zum ersten Mal wird mir so richtig bewusst, wie akzeptiert solche Verhaltensweisen und Redensarten hier in diesem Kosmos – und wahrscheinlich in vielen weiteren Umfeldern – sind. Mit meinen Kindern neben mir, die bei uns und in der Schule eine ganz andere Art der Kommunikation lernen, wird mir bewusst, wie fremd mir das mittlerweile ist. Wie entgiftet ich mittlerweile bin. Wie dankbar ich bin, dass ich was anderes erfahren und verkörpern darf und dass meine Jungs nicht in einem solchen Feld aufwachsen.

Die abwertenden Bemerkungen erstrecken sich nicht nur auf Frauen, sondern auch auf homosexuelle Menschen („Dem brennt aber auch die Hose“ hahaha), auf Fremde („Die Fidschis, die da vorne den Laden haben…“) oder auf Menschen, die irgendwie aus der Rolle fallen („Das ist doch die Dürre, die seit Jahren diese rote Strickjacke anhat. Sieht aus wie ein Flickenteppich.“) Besonders schockiert mich, wenn Frauen auch noch aktiv mitmachen gegen Ihresgleichen. Da fällt die Bemerkung über eine aus Vietnam stammende Frau eines Bekannten: „Die ist hässlich und unfreundlich…Die kommt mir nicht auf mein Gartenfest.“


Zu bunt, zu anders…zu unpassend. Um ausgegrenzt zu werden, bedarf es manchmal nicht viel.

Wut…

Die Härte, die Hässlichkeit solcher Bemerkungen stößt mich ab. Wie sehr merke ich erst, als ich eines nachts aufwache und vor Wut nicht wieder einschlafen kann. „Humor ist, wenn man trotzdem lacht“, hat mein Opa, ein großes Kommunikationstalent und echter Menschenfreund (keine Ironie) manchmal gesagt. Aber über so etwas zu lachen, das ist kein Humor. Das ist eine subtile Art von Gewalt.

Ich frage mich, warum in solchen Zusammenhängen niemand sich auch nur für einen Moment in die Person hineinversetzt, über die hergezogen wird. Es sind ja nicht die Reichen, Schönen, Super-Erfolgreichen, die hier über andere jenseits ihrer Blase lästern und mitleidig lächeln. Es sind auch nicht die Verzweifelten, die ihren Hass gegen die vermeintlich Privilegierten richten. Hier feinden Durchschnittsbürger – und manchmal auch -bürgerinnen – ihresgleichen an.

…Mitgefühl

Ist ein Hintergrund für Härte und Häme vielleicht die eigene Angst? Wenn ich selbst austeile, habe ich einen Schutzpanzer. Ich ernte keinen Widerspruch, sondern die Rückendeckung der Gruppe, der aktuell Stärkeren oder Cooleren. Die Menschen, die da mitmachen, die da mitlachen, wissen wahrscheinlich genau, dass sie selbst irgendwann dieser Logik zum Opfer fallen werden. Spätestens, wenn sie älter oder alt werden, wenn sie nicht mehr ansehnlich und stark sind, vielleicht sogar eigensinnig oder geistig verwirrt, wenn sie selbst tagein tagaus die gleiche Strickjacke tragen. Was für eine traurige Perspektive ist das? Die verbale und mentale Gewalt gegen andere ist letztlich auch Gewalt gegen sich selbst. Meine Wut wird von Mitgefühl abgelöst. Wahrscheinlich kennen es viele nicht anders, wahrscheinlich haben sie noch selten eine Runde erlebt, in der wirklich auf wertschätzende Kommunikation geachtet wurde. Wahrscheinlich wurde ihnen selten oder nie vermittelt: „Du bist wertvoll. Du bist genug, so wie Du bist. Du bist großartig.“

Und nun?

Dagegen anzureden und eine andere Energie dagegen zu setzen, ist anstrengend. Leichter ist es, sich zurück in diesen Kosmos fallen lassen wie auf ein bequemes, wenn auch etwas durchgesessenes Sofa. Natürlich: Es kann auch lustig und schön sein, dazuzugehören, wenn zum Beispiel über stadtbekannte „Originale“ (Männer in der Regel versteht sich) gelacht wird. Oder über Ereignisse, die schon so oft erzählt wurden, dass sie ins kollektive Gedächtnis eingegangen sind.

Ich selbst habe es nicht schwer, denn ich biete keine Angriffsfläche, bin nicht die Zielscheibe der Häme. Aktuell jedenfalls nicht. Dunkel erinnere ich Situationen von früher, in denen ich anders war. Zu öko-alternativ zum Beispiel, weil meine Eltern ein Niedrigenergiehaus hatten und mit eigenen Behältern zum Einkaufen gingen, lange bevor das angesagt war. Ich war zu gut in der Schule und habe trotz Partys und heißer Liebe für die Moped-Gang nicht auf alles gesch…Und sensibel bin ich, viel zu sensibel. „Sei doch nicht so eine Mimose“, „man muss auch nicht alles auf die Goldwage legen“ – wie oft habe ich solche Sätze gehört.

So schön dazuzugehören…aber nicht um jeden Preis.

Jetzt weiß ich wie es besser geht, arbeite sogar im beruflichen Kontext mit Formaten, die eine wertschätzende und heilsame Kommunikation fördern, wie „Sprechen & Zuhören“ oder Bürgerräte. Und doch fällt es mir im privaten Rahmen viel schwerer, etwas entgegenzuhalten. Ich zeige meine Wut nicht, denn auch ich habe Angst, plötzlich nicht mehr dazuzugehören, wenn ich zu unbequem werde. Zwischendurch ist ja auch alles einfach und angenehm. Man kennt sich hier auf dem Land, man kennt sich aus, man ist sicher – solange man dazu gehört. Wehe wenn nicht: „Der Frank (Name geändert) hat ja auch eine aus Thailand. Jetzt lebt die schon zehn Jahre hier. Und dann sitzt sie ganz still auf der Feier und sagt kein Wort. Unmöglich…“ Wie Leute, die so rede, wohl in einem asiatischen Land auf einer Feier sitzen und kommunizieren würden?

Immerhin: Mittlerweile frage ich nach, mache mal eine beschwichtigende Bemerkung, biete mal eine andere Formulierung an. Ich weiß, da geht noch mehr. Letztlich geht es darum, die Veränderung bei sich selbst anzufangen. Und dann – einfach durch sein Dasein, Dableiben und Anderssein – auch andere zur Veränderung einzuladen. Wer das versucht, gegen den Strom zu fühlen, zu schwimmen und noch andere mitzunehmen, braucht einen inneren Halt.

Denn es kostet Energie, bei mir zu bleiben, mich nicht eindrücken zu lassen, meine Aura aufrecht zu erhalten, um es mal mit Yoga-Begriffen zu sagen. Die Arbeit an der Kommunikation in meiner Umgebung fängt also bei mir selbst an. Der erste Schritt der bewussten Kommunikation im Kundalini-Yoga lautet: „Erhebe Dich selbst.“ Das heißt: Sei gut zu Dir, achte Dich, schätze Dich, mach Dich nicht runter, richte Dich innerlich auf. Und der letzte Schritt lautet: „Erhebe dein Gegenüber.“ Wenn das gelingt, dann passiert das Gegenteil von „Vergiftung“. Dann stärkt man andere Menschen, imprägniert sie sozusagen gegen den Kleinvieh-Mist, der ihnen in ihrem Leben sicherlich begegnen wird.

Geht auch anders!

Die Freiheit, nicht mitzulachen

Einmal mehr zeigen mir meine Kinder, dass eine friedlichere, eine freundlichere Zukunft möglich ist. Nach einem der Treffen sitzen wir in kleiner Runde zusammen und jemand fragt: „Na ihr zwei, das ist langweilig für euch, so die Alte-Leute-Themen, oder?“ „Ich find das interessant“, sagt der Große ganz gelassen und ohne jede Spitze „…die Probleme und Themen, die ältere Leute so haben.“ Er überlegt. „Da gibt es doch auch so ne Theorie. Wenn man Schlechtes von anderen hört, fühlt man sich selber umso besser…“. Das sagt er nicht ironisch oder abwertend, sondern mit aller Freundlichkeit zu dieser Welt, die nicht seine ist, aber die ihn auch nicht bedroht oder triggert. Das sagt er, weil er frei ist von gefühlten Korsetts und vermeintlichen Zugehörigkeiten, weil er keinem gefallen und genügen muss – er genügt sich selbst. Diese beiden Kinder jedenfalls werden keine Mitlacher werden!

Understand through compassion or you will misunderstand the times.

Sutra (Leitsatz) aus dem Kundalini-Yoga

Blitzlicht: Bewusste Kommunikation im Kundalini-Yoga

Ein Grundsatz der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg ist die „konstant positive Unterstellung“ – also erstmal anzunehmen, dass die andere Person nichts Böses will, nicht schlecht oder falsch ist. Sondern auch ein Mensch mit Gefühlen, Hoffnungen, Ängsten, Freuden, Problemen und vielleicht körperlichen Gebrechen.

„Recognize that the other person is you – Erkenne Dich in der anderen Person“ ist ein Sutra, ein Merksatz aus dem Yoga. Man muss kein Yoga praktizieren oder mögen, um sich für einen Moment vorzustellen, dass man selbst auf Grund irgendeiner Schwäche zur Angriffsfläche wird. Ein weiterer Merksatz lautet: „Understand through compassion or you will misunderstand the times.“ Eine Aufforderung zum Mitgefühl, gegenüber anderen, aber auch gegenüber sich selbst.

Die sieben Schritte bewusster Kommunikation (unterrichtet im Modul Bewusste Kommunikation zur Ausbildung zur Kundalini-Yoga-Lehrerin Stufe 2 durch Satya Singh) lauten sinngemäß:
1. Erhebe Dich selbst. Z.B. indem Du Dich körperlich und innerlich aufrichtest, gut für Dich sorgst.
2. Fühle Dich in die andere Person ein. Prüfe, ob jetzt der geeignete Zeitpunkt für ein Gespräch ist.
3. Schaffe eine gemeinsame Einsicht/gemeinsame Wahrnehmung. Z.B. indem Du die Situation möglichst präzise und neutral beschreibst.
4. Drücke Dein ganzes Selbst aus, also auch Gefühle und Bedürfnisse.
5. Triff Verabredungen mit der anderen Person. Also kläre, was Du Dir für Ergebnisse erhoffst oder um was Du Dein Gegenüber bitten möchtest.
6. Halte das Ergebnis des Austauschs fest und kläre, dass beide Beteiligte das Gleiche verstanden haben.
7. Erhebe Dein Gegenüber. Z.B. durch Dank, Wertschätzung, eine Umarmung.

Danke an Satya Singh, dessen Unterricht und Bücher für mich immer wieder voller Weisheit, Freundlichkeit und neuer Perspektiven stecken. SAT NAM.

PS: So! Und nicht „anders“. Foto der vermutlich weltbesten Toilettentür, geschossen in einem Berliner Jugendzentrum. 😉

[1] Ich zitiere hier Aussagen oder erlebte Begebenheiten etwas abgewandelt. Es geht mir nicht darum, die Personen zu beschämen, die beteiligt waren. Vor etlichen Jahren hätte ich selbst solche Sätze vielleicht auch gesagt. Sie stehen nur prototypisch für viele andere und für eine Kommunikations-(Un-)kultur, die immer noch weitgehend als normal akzeptiert wird.

[2] Ihr werdet hier Zeug:innen eines kleinen Experiments: Alle Bilder in diesem Beitrag außer Fotos wurden per KI generiert über Canva. Eingegeben habe ich die Beschreibung des Inhalts sowie bei jedem Bild „im Stil von Hundertwasser“.

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